Weckmänner backen in der Klasse 4c

Am 12.11.2018 haben wir zusammen Weckmänner gebacken. Alle Weckmänner sind ganz unterschiedlich geworden. Viele sind schön, lustig, aber auch cool geworden. Die drei Mamas fanden den ‚Manager‘ von Luca und den großen, voll mit Rosinen beladenen Weckmann, der eigentlich mit Silas Worten ein ‚Weihnachtself‘ werden sollte, am lustigsten.

Als alle fertig waren, haben wir gemeinsam gefrühstückt. Allen hat es sehr gut geschmeckt!

 

Weißt du eigentlich was ein Weckmann ist?

Es ist ein gebackenes Männlein aus Hefeteig mit Rosinen als Augen und oft mit einer Pfeife aus Ton. In vielen Gegenden gehört er zu St. Martin und der Adventszeit. Ursprünglich bezog sich das Gebäck auf den Bischof Nikolaus von Myra. Ihm ist der Nikolaustag am 6. Dezember gewidmet. Die Hefe-Figur stellte einen Bischof mit Bischofsstab aus Ton dar. Der Bischofsstab wurde im Laufe der Jahrhunderte zu einer Tonpfeife. Man aß ihn früher also nur zu Nikolaus. Im Laufe der Zeit wurde der Weckmann nicht nur zu Nikolaus gegessen, sondern auch zu St. Martin und in der gesamten Adventszeit.

Besonders verbreitet sind die Namen Weckmann und Stutenkerl. Sie beziehen sich auf den Teig: als ‚Stuten‘ bezeichnet man in einigen Regionen süßes Brot. In anderen Gebieten heißt es ‚Weck‘ und die Brötchen aus diesem Teig ‚Weckchen‘. In Süddeutschland nennt man Brötchen ‚Wecken‘. Daher kommt der Name ‚Weckmann‘.

 

 

Geschrieben von Nadja